Cineart e.V. vergibt Nachwuchsförderpreis im Bereich Dokumentarfilm!

Einsendeschluß für Eure Konzepte ist der 28.10.2011

Cineart e.V. übernimmt auch 2011 wieder die Vergabe des Sommerfilmpreises Sommerfilm steht für einen Filmförderungspreis, bei dem nicht das Ziel, sondern der Weg das entscheidende Kriterium der Vergabe ist. Denn vor allem jungen FilmemacherInnen fehlt es oftmals an den finanziellen Mitteln zur Umsetzung ihrer Ideen und Projekte. Der Namensgeber des Preises, Dirk Sommer, war selbst ein junger Filmemacher der bei den Dreharbeiten zu seinem eigenen Film unter tragischen Umständen ums Leben kam. In Gedenken an ihn stifteten seine Freunde seitdem den Sommerfilmpreis, der junge Nachwuchstalente noch vor Fertigstellung des Filmes fördern soll. Diese Idee ist es wert weitergelebt zu werden und deswegen übernimmt seit 2010 der Verein Cineart die Vergabe des Filmpreises von Sommerfilm e.V.. Cineart e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, kreative Ideen und wertvolle Projekte sowohl finanziell, technisch als auch ideell zu unterstützen. Wir freuen uns sehr, diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen zu dürfen. Auf die Zusammenarbeit mit erfahrenen Jurymitgliedern aus unterschiedlichen Medienbereichen sind wir ebenso sehr gespannt, wie auch auf viele interessante Filmkonzepte, die uns und dem Publikum die Augen für relevante Themen und neue Sichtweisen unserer Welt öffnen.

Weitere Infos zum Sommerfilm unter Sommerfilm.de

Ausschreibung von 1000 Euro Filmförderung:

Die Teilnahme an der Ausschreibung ist absolut unkompliziert. Einsendungen bitte per Post und digital an den Verein schicken. Das Formular kann unter kontakt@cinemabstruso.de angefordert oder unter www.Cineart.org herunter geladen werden. Bis zum 28. Oktober 2011 müssen die Anträge beim Verein eingereicht werden. Über die Auswahl des Projektes entscheidet im November eine vom Verein unabhängige Jury.

Anmeldeformular Sommerfilm.doc
Anmeldeformular Sommerfilm.pdf

Die Sommerfilmpreisjury 2011

Thomas Beckmann

Freischaffender Kameramann und Filmemacher (www.smenafilm.de) und künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Filmhochschule in München. Er realisiert seit 1999 Filmprojekte in Zusammenarbeit mit der Chemnitzer Filmwerkstatt e.V. als Kameramann und Regisseur. Von 2001 bis 2003 arbeitete er als technischer Assistent und medienpädagogischer Mitarbeiter im Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanal (SAEK) Fernsehen Chemnitz bis zum Kamerastudium an der Hochschule für Fernsehen und Film München.


Dinah Münchow

Kamerafrau, Cutterin und Regisseurin. Studium der Kommunikations-, Medien- und Theaterwissenschaft in Leipzig und Wien. Dokumentarfilme und Fernsehreportagen aus dem In- und Ausland für ARD, ZDF und 3sat. Gründung der Farbfilmer Produktion. Nominierung für den Deutschen Nachwuchsfilmpreis 2005 mit "Fahrland". Offizielles Programm des Internationalen Dokumentar-filmfestivals Leipzig 2009 mit "Hinter der roten Linie".


Luis Eduardo Villacis

Regisseur und Kameramann mit Spezialisierung auf Dokumentationen. Hat Film und Fernsehen an der Universidad Nacional de Colombia studiert. Sein Film „Trapiche“ feierte im Juni 2011 im Luru Kino Deutschlandpremiere.


Olaf Jacobs

Geschäftsführer und Produzent der Hoferichter & Jacobs GmbH.

 

Karl-Friedrich König

Freischaffender Filmemacher in Leipzig und Vorstands-vorsitzender Cineart e.V., hat 2002 die Filmgruppe Cinemabstruso mit gegründet, seit 2003 dreht er hauptsächlich Kurz- und Langspielfilme, Regie bei zwei Dokumentarfilmen, ab 2006 Durchführung des Filmfestivals „Die Nacht des radikalen Films“, 2010 Gründung des Cineart e.V., 2010/2011 Absolvent von TP2-Talentpools, einjähriges Qualifizierungsprogramm für Filmschaffende in Mitteldeutschland.


Robert Jahn

Libellulafilm. Von 1999 bis 2006 Journalistikstudium in Leipzig. 2004/05 Volontariat beim ZDF. Seit 2002 als Reporter für den MDR und ARTE und als Produzent tätig. Seit 2003 gemeinsame Dokumentarfilmprojekte mit Nina Mair. 2006 Dok-Film-Debut, LIBERTÀ (Italien/Deutschland)

 



Die Jury für den Sommerfilmpreis 2010

Alternativtext

 

 

 

 

Tilman König

 

 

Freischaffender Filmemacher, Medienkünstler, Regisseur. Dokumentarfilmdebüt 2008 mit "Saure Erdbeeren - Japans versteckte Gastarbeiter", Seit 2001 verantwortlich für die Durchführung verschiedenster Spiel- und Dokumentarfilmprojekte. Seit 2006 Künstlerischer Leiter des Leipziger Filmfestivals „Die Nacht des radikalen Films“. 2007 Abschluss als Magister Artium Japanologie und Soziologie an der Universität Leipzig.



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Annegret Richter







Annegret Richter ist seit Juli 2010 Leiterin für das Animationsfilmprogramms beim Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm – DOK Leipzig. Vorher war sie Festivaldirektorin beim Filmfest Dresden. Sie arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig, an dem sie selbst bis 2002 studierte. Sie unterrichtete dort im Bereich Medienwissenschaft, vor allem Seminare zu neuen Formen des Dokumentarischen in Film und Fernsehen, Animationsfilm und in Filmanalyse. Neben ihrer langjährigen nebenberuflichen Tätigkeit als Filmjournalistin für Radiosender und Zeitschriften, war sie bereits von 2001 bis 2008 in verschiedenen Positionen beim Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm tätig. 2008 kuratierte sie dort das internationale Sonderprogramm zum Animadok-Film. Der animierte Dokumentarfilm ist auch das Thema ihrer Dissertation.

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Jan Soldat








Am 21. Februar 1984 ins Leben gescheitert. Nach der Grundschule mit der Entscheidung gescheitert auf der Realschule zu bleiben. Nach dem Abitur dreimal vor dem Kriegsdienstverweigerungsgericht gescheitert, und dann doch Karriere als Zivildienstleistender Soldat gemacht. In kürzester Zeit in den Studiengängen Mathematik und Maschinenbau gescheitert, darauf mehrfach filmisches Scheitern innerhalb der Chemnitzer Filmwerkstatt. Seit 2008 erfolgreiches Scheitern an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" Potsdam Babelsberg. "Jan weiß nicht viel und isst gerne Schnitzel."

Holm Taddiken
Geschäftsführer Cine Impuls Leipzig Fernsehproduktion GmbH


Cineart e.V.